Die Gaming in Germany Conference 2026 nimmt Gestalt an. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. November 2026, in Berlin statt und richtet sich an Fachleute aus dem regulierten deutschen iGaming-Markt. Veranstaltungsort ist das DoubleTree Hilton Ku'damm, rund 100 Meter vom Kurfürstendamm entfernt.
Die Organisatoren haben nun erste Programmpunkte und bestätigte Referenten bekannt gegeben. Im Mittelpunkt stehen die weitere Entwicklung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der Umgang mit dem Schwarzmarkt und mögliche neue Produktangebote. Auch die regulatorischen Entwicklungen in Österreich sowie die wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Marktes erhalten einen eigenen Platz im Programm.
Regulierung Bleibt Zentraler Programmpunkt
Ein erster Themenblock befasst sich mit der laufenden Bewertung des GlüStV 2021. Eine Keynote übernimmt ein Vertreter der GGL. Hinzu kommen Dr. Joerg Hofmann von Melchers Law Firm sowie die Verbandspräsidenten Dr. Dirk Quermann vom DOCV und Mathias Dahms vom DSWV.
Eine Diskussionsrunde soll sich zudem mit dem Spannungsfeld zwischen öffentlicher Meinung und wirtschaftlicher Tragfähigkeit beschäftigen. Birgitte Sand von Birgitte Sand & Associates moderiert die Runde.
Der Schwarzmarkt bildet einen weiteren Schwerpunkt. Alexander Müller von der FDP spricht über Spielerschutz, Marktgegebenheiten und wirksame Durchsetzung. Vasiliki Panousi von Kaizen widmet sich möglichen Maßnahmen gegen illegale Angebote. Christian Heins und Thore Sieck von Adyen ergänzen den Block mit Perspektiven zu Brancheninitiativen sowie Zahlungs- und iGaming-Lösungen.
Damit greift die Konferenz eine Frage auf, die für lizenzierte Anbieter unmittelbar relevant ist: Wie können legale Angebote gegenüber Offshore-Plattformen konkurrenzfähig bleiben und gleichzeitig regulatorische Anforderungen erfüllen?
Neue Produkte und Marktchancen
Ein weiterer Teil der Agenda richtet den Blick auf Produktbereiche, deren rechtliche Stellung in Deutschland weiter diskutiert wird. Dr. Joerg Hofmann und Dr. Christian Rapani befassen sich mit Prediction Markets und Sweepstakes.
Auch Online-Casino-Lizenzen in Nordrhein-Westfalen stehen auf dem Programm. Dr. Carsten Bringmann von Noerr spricht über Lizenzierung und B2B-Möglichkeiten im bevölkerungsreichsten Bundesland.
Prof. Dr. Christian Piska von der Universität Wien untersucht das Verhältnis von staatlichen Glücksspielmonopolen und EU-Recht. Dr. Nepomuk Nothelfer behandelt außerdem eSports-Wetten in Deutschland.
Weitere Sessions beschäftigen sich mit der Neulizenzierung des deutschen Online-Marktes ab 2027, den praktischen Folgen der neuen EU-Regeln zu Geldwäschebekämpfung sowie Daten-Compliance. Damit deckt die Agenda sowohl aktuelle regulatorische Fragen als auch Themen ab, die für die weitere Entwicklung des Marktes relevant sind.
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Österreich Und Marktdaten Ergänzen Agenda
Auch Österreich erhält einen eigenen Programmpunkt. Dr. Christian Rapani wird über die Neuregulierung des Online-Casino-Marktes sprechen.
Zum Abschluss stehen aktuelle Marktdaten im Mittelpunkt. Josh Hodgson von H2 Gambling Capital präsentiert Zahlen zum deutschen iGaming-Markt. Jeffrey Haas von Blask Business Intelligence vergleicht anschließend die Beliebtheit von Spielen bei Onshore- und Offshore-Angeboten.
Gaming in Germany -Gründer Willem van Oort erklärte: “These are all topics that are highly relevant for running a successful iGaming business in Germany. The possibility of being able to offer new products is always exciting and the opening of Austria's regulated online casino market will bring fresh opportunities to operators that are already active in German-speaking areas. There will be a lot of new and essential information for everyone.”
Die Registrierung für die Konferenz ist bereits geöffnet. Die Veranstaltung soll zudem Gelegenheit bieten, Vertreter und Entscheidungsträger des deutschen Online-Glücksspielmarktes persönlich zusammenzubringen. Weitere Aktualisierungen zur Agenda sollen folgen.